Krankensalbung

Sehr oft erleben Seelsorger, dass Kranke denen die Krankensalbung angeboten wird in Panik verfallen: "So weit ist es doch noch nicht!" Dazu zunächst einmal vorweg: Keiner muss sterben, wenn oder gar weil er die Krankensalbung empfängt. Im Gegenteil! Die alte Volks- bezeichnung der "letzten Ölung" sitzt noch immer und völlig zu Unrecht tief in den Hinterköpfen. Der Apostel Jakobus hat geschrie- ben: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich: Sie sollen über ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet aus dem Glauben wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak. 5,14-15) Das Sakrament soll also aufrichten. Es ist ein Sakrament der Hoffnung und der Heilung - ganz bestimmt kein "Sterbesakrament".

 

 

 

Wer kann die Krankensalbung empfangen und was muss ich vorbereiten?

Jeder, insbesondere wer an einer schweren Krankheit oder unter den Gebrechen des Alterns zu leiden hat. Die Krankensalbung wird vom Priester gespendet. Rufen Sie im Pfarrbüro an und vereinbaren Sie einen Termin. In dringenden Fällen kommen die zuständigen Seelsorger sofort. Es werden die gleichen Utensilien benötigt, wie bei der Krankenkommunion: Ein Kreuz, eine Kerze evtl. ein Blumenstrauß und Weihwasser, falls vorhanden. Alles andere bringt der Priester mit.

 

Informationen bekommen Sie im Pfarrbüro

 

Ansprechpartner:

Pfarrer Wolfgang Emanuel

Kaplan Kiran Dasari

Sekretärinnen Andrea Adam, Isolde Burkart